Bei Allergie auf Zinkversorgung achten

Der Frühling kommt in diesem Jahr ziemlich sommerlich daher: Es grünt und blüht – und das, alles auf einmal: Eine Hölle für Pollenallergiker. Die Nase trieft, die Augen jucken und tränen. Sie können die angenehmen Frühlingstage gar nicht richtig genießen, weil ihnen erkältungsähnliche Beschwerden den Aufenthalt in der Natur verleiden. Grund ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems.

Bei jedem dritten Deutschen wurde mindestens einmal eine Allergie diagnostiziert. Häufigste Form ist der Heuschnupfen: Knapp 15 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Bei Kindern sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen; im Erwachsenenalter kehrt sich das Verhältnis der Geschlechter dagegen um. Auslöser der Beschwerden sind in erster Linie Baum-, Gräser- und Kräuterpollen, aber auch Schimmelpilzsporen oder Hausstaubmilben.

Beim Kontakt mit dem Allergieauslöser, dem sogenannten Allergen, schüttet das Immunsystem Botenstoffe aus, die Entzündungsreaktionen fördern. Das führt zu den typischen Symptomen wie anschwellende Schleimhäute, Triefschnupfen und gerötete, tränende Augen. 

Zink ist ein wichtiger Regulator für ein gesundes Gleichgewicht des Immunsystems. Studien zeigen, dass Zink die überschießende Reaktion der allergiefördernden Immunzellen dämpfen und regulatorische Prozesse aktivieren kann. Ein Zinkmangel kann dagegen mit einer verstärkten allergischen Immunantwort einhergehen.

Fachleute gehen davon aus, dass weltweit etwa 17 Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend mit Zink versorgt sind. Zwar lassen sich Zinkdefizite grundsätzlich durch eine ausgewogene Ernährung ausgleichen. Gute natürliche Zinkquellen sind beispielsweise rotes Fleisch, Käse, Nüsse und Meeresfrüchte. Allerdings ernähren sich viele Menschen einseitig und können dadurch – ohne es zu merken – an einem Zinkmangel leiden.

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