Coronavirus Paroli bieten

Noch ist die Zahl der Menschen überschaubar, die in Deutschland mit dem neuen Coronavirus 2019-nCoV infiziert sind. Doch das kann sich vielleicht ändern. Vorsicht und Vorbeugung sind angesagt. Denn eine kausale Therapie gegen diese neue Infektionskrankheit, die sich in schweren Erkältungssymptomen bis hin zu tödlich verlaufenden Lungenentzündungen äußern kann, gibt es kurzfristig nicht.

Ganz hilflos ist jedoch niemand: Eine Ansteckung erschweren lässt sich durch sorgfältige Hygiene und die Stärkung des eigenen Immunsystems. Dabei spielt Selen eine zentrale Rolle für das Immunsystem und die Wirksamkeit der körpereigenen Abwehrkräfte im Allgemeinen und auch bei Viren im Speziellen. 

Doch leider steht es mit der Selenversorgung der Deutschen nicht zum Besten. Sie erreicht nicht den vom Bundesinstitut für Medizinprodukte und Arzneimittel (BfArM) mit 80 bis 120 Mikrogramm je Liter Serum festgelegten Referenzbereich. Der durchschnittliche Selenstatus beim Mann liegt bei nur 74,3 Mikrogramm, der der Frau bei 73,2 Mikrogramm je Liter Serum.

Die Krux ist: Selen wird vom Körper nicht gebildet, sondern muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Doch die Böden in Deutschland sind relativ arm an Selen. Daher enthalten die hier erzeugten Nahrungsmittel relativ wenig Selen.

Was also tun? Gerade in Zeiten, in denen Erkältungen und Grippe Saison haben, oder – wie jetzt – neue Viren auftauchen, die das Immunsystem herausfordern, ist eine ausreichende Selenversorgung und die Behebung eines Selenmangels wichtig für ein funktionierendes Immunsystem.

Hier erfahren Sie mehr:

  1. Selen
  2. Immunsystem