Die Hälfte aller Krebsfälle ist vermeidbar

Der Weltkrebstag am 4. Februar 2020 möchte darauf aufmerksam machen, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, Krebserkrankungen zu vermeiden. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 500.000 Menschen neu an Krebs. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte dieser Krebsfälle durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden könnte.

Dazu gehören: ein rauchfreies Leben, regelmäßige Bewegung, ein normales Körpergewicht, geringer Alkoholkonsum und ausreichender Schutz vor UV-Strahlung. Wichtigster Risikofaktor ist nach wie vor das Rauchen, auf das etwa einer von fünf Krebsfällen zurückgeführt wird.

Zudem ließen sich viele Todesfälle verhindern, wenn Krebserkrankungen rechtzeitig entdeckt und behandelt werden könnten. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen, auf die jeder Versicherte Anspruch hat. Dazu gehören das Screening auf Darmkrebs, Hautkrebs, Brust- und Gebärmutterhalskrebs bei Frauen sowie Prostatakrebs bei Männern. Immer noch nehmen jedoch viel zu wenige Menschen dieses Angebot wahr.

2020 steht der Weltkrebstag wie schon 2019 unter dem Motto „Ich bin und ich werde“ und ruft dazu auf, sich über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung zu informieren. Weltweit beteiligen sich mehr als 800 Organisationen an den Aktionen anlässlich des Weltkrebstages. Auch deutsche Gesellschaften wie die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum unterstützen den Weltkrebstag.

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