Immunsystem mit Selen stärken

Viele Menschen treibt die Sorge um, sich mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken. Ein Impfstoff dagegen ist noch nicht in Sicht und passende Medikamente noch lange nicht auf dem Markt. Doch ganz so hilf- und machtlos steht der menschliche Körper dem unliebsamen Erreger nicht gegenüber.

Eine Ansteckung erschweren lässt sich durch sorgfältige Hygiene und die Stärkung des eigenen Immunsystems. Das ist der Schutzschild des menschlichen Körpers. Es hilft durch verschiedene Mechanismen dabei Viren, Keime, oder Bakterien in den Griff zu bekommen. Meist arbeitet es sogar so effektiv, dass der Mensch von vielen Infektionen nichts mitbekommt. Selen spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und die Wirksamkeit der körpereigenen Abwehrkräfte im Allgemeinen und auch bei Viren im Speziellen.

Die Selenversorgung der Bevölkerung in Deutschland ist nicht optimal. Sie erreicht häufig nicht den vom Bundesinstitut für Medizinprodukte und Arzneimittel (BfArM) mit 80 bis 120 Mikrogramm je Liter Serum festgelegten Referenzbereich. Der durchschnittliche Selenstatus beim Mann liegt bei nur 74,3 Mikrogramm, der der Frau bei 73,2 Mikrogramm je Liter Serum.

Das Problem ist folgendes dabei: Selen wird vom Körper nicht gebildet, sondern muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Doch die Böden in Deutschland sind relativ arm an Selen. Daher enthalten die hier erzeugten Nahrungsmittel relativ wenig Selen. Eine ausreichende Selenversorgung bzw. die Behebung eines Selenmangels ist sehr wichtig für ein funktionierendes Immunsystem.

Hier erfahren Sie mehr:

  1. Immunsystem
  2. Selen
  3. Coronavirus