Risikofaktoren und Krebs: Mehr als ein Drittel der Krebsfälle könnte vermieden werden

Risikofaktoren können die Entstehung von Krebs begünstigen. Darauf weist das Deutsche Krebsforschungszentrum in einer Studie Heidelberg hin. Die Ergebnisse zeigen: Mit einer intensiveren Aufklärung und gesundheitspolitischen Maßnahmen könnte vielen Betroffenen die Krebsdiagnose, eine anstrengende Therapie und eine kürzere Lebenserwartung erspart bleiben.

Es wurden 440.000 Krebsfälle von Personen im Alter von 35 bis 84 Jahren analysiert. Bewertet wurden Risikofaktoren für die belegt ist, dass sie Krebs auslösen: Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Übergewicht, Mangel an körperlicher Aktivität, ungesunde Ernährung, Infektionen und Umweltfaktoren, wie Radon, Feinstaub, Solarien und Passivrauchen.

Schon lange ist bekannt, dass Rauchen zwölf verschiedene Krebserkrankungen auslösen kann, dazu zählen Lungen- und Kehlkopfkrebs. Der Studie zufolge konnten von den 440.000 Krebsfällen für 2018 85.000 Krebsfälle auf das Rauchen zurückgeführt werden. Dies entspricht etwa 19 % aller Krebserkrankungen, also einer von fünf Krebsfällen. Damit ist Rauchen Hauptrisikofaktor für eine Krebserkrankung. 

Mehr Informationen gibt es hier: Deutsches Krebsforschungszentrum

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