Selen auf Kassenkosten

Eine normale Funktion der Schilddrüse, die Abwehr von Krankheiten, die Erhaltung von Haaren und Nägeln oder die Bildung von Samenzellen – das lebenswichtige Spurenelement Selen wird an vielen verschiedenen Stellen im Körper benötigt. Ein Defizit kann sich daher auf ganz unterschiedliche Arten bemerkbar machen: Müdigkeit, Haarausfall, Arthritis, Muskelschwäche oder Leberfunktionsstörungen. Ärzte halten sich dennoch mitunter mit der Verordnung von Selen-Arzneimitteln zurück, die dieses Defizit und die damit verbundene mögliche Symptomatik ausgleichen könnten.

Einer der Gründe ist, dass manche Ärzte unsicher sind, ob Selen-Arzneimittel von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Denn Nahrungsergänzungsmittel mit Selen oder niedrig dosierte Selenarzneimittel zur Vorbeugung müssen grundsätzlich selbst bezahlt werden.

Doch die Kassen übernehmen die Kosten immer dann, wenn der Arzt einen Selenmangel feststellt, der durch normale Ernährung nicht zu beheben ist, und die Selen-Präparate mehr als 70 Mikrogramm als Tagesdosis enthalten. Dann müssen die Kassen den Preis von Selen-Arzneimitteln erstatten. Ein behandlungspflichtiger Selenmangel liegt vor, wenn der Selenstatus den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte festgelegten Referenzwert unterschreitet. Festgestellt werden kann dies durch einen Labortest, den biosyn als Weltmarktführer hochdosierter Selen-Arzneimittel ebenfalls anbietet. Wer einem Selenmangel vorher vorbeugen will, für den eignen sich z. B. die Nahrungsergänzungsmittel selenase® 100 XL und selenase® 200 XXL, die in der Apotheke erhältlich sind.

  1. Apotheke
  2. Selen
  3. Erstattungsfähigkeit