Selen: Auf Nummer Sicher gehen

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es trägt nicht nur zu gesunden Nägeln und Haaren bei, sondern es ist auch für die Schilddrüse von großer Bedeutung. So werden die Schilddrüsenhormone erst mithilfe von Selen in ihre wirksame Form umgewandelt. Allerdings kann der Körper Selen nicht selbst bilden. Es muss mit der Nahrung zugeführt werden. Das ist oft leichter gesagt, als getan. So sind die in Mitteleuropa angebauten Getreide und Gemüse – wegen des selenarmen Bodens – vergleichsweise selenarm. Wer – wie etwa Vegetarier oder Veganer – auch Fleischverzehr meidet, der verzichtet auf eine wichtige Selenquelle.

Einfache Rezepte, wie eine ausreichende Selenversorgung sichergestellt werden kann, klingen manchmal zu schön, um wahr zu sein: Man isst ein-, zwei Paranüsse und schon ist der Selenbedarf des Körpers gedeckt. Doch dann kommt das Aber: Zwar zählen Paranüsse unstrittig zu den selenreichsten Lebensmitteln, unstrittig ist aber auch, dass sie Radioaktivität akkumulieren und anfällig für Aflatoxine, von Schimmelpilzen erzeugte Gifte, sind. 

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