Selenmangel und Impfungen

Ein Selenmangel kann die Abwehrkräfte beeinträchtigen. So sinkt beispielsweise bei einer unzureichenden Selenversorgung die Aktivität sogenannter T-Helferzellen vom Typ 1 (TH1). Sie sind ein wichtiger Bestandteil der zellulären Immunabwehr. Bei einer Virusinfektion beispielsweise schütten TH1-Zellen Botenstoffe aus, die spezifische Fresszellen anlocken. Diese nehmen dann die befallenen Zellen in sich auf und machen die Erreger dadurch unschädlich.

Gleichzeitig steigt bei einem Selenmangel die Gefahr, dass andere Komponenten des Immunsystems die Oberhand gewinnen (TH2-Immunantwort). Geraten die Abwehrkräfte aus dem Gleichgewicht, kann das unter anderem die Entstehung von Allergien und Autoimmunerkrankungen fördern. Eine intakte Immunantwort ist auch die Grundlage für eine erfolgreiche Impfung. Ein Selenmangel kann die Funktionsfähigkeit des Immunsystems verringern. Hier erfahren Sie mehr:

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