Vitamin-D-Mangel: auch im Sommer verbreitet

Den größten Teil des Bedarfs an Vitamin D3 stellt der Körper mit Hilfe des Sonnenlichts selbst her. Vitamin D3 ist streng genommen gar kein Vitamin, sondern die Vorstufe des Hormons Calcitriol. Das braucht der Organismus, um Calcium aus dem Darm aufzunehmen und in den Knochen einzubauen. Auch für die Muskelfunktion, die Koordination und viele Regulierungsvorgänge im Körper ist es wichtig.

Das Immunsystem profitiert ebenfalls von einer guten Vitamin-D3-Versorgung. Ältere Menschen können besonders von einem Vitamin-D3-Mangel bedroht sein, da die körpereigene Produktion mit zunehmendem Alter um bis zu 75 Prozent nachlässt. Zudem verbringen gerade Senioren oft weniger Zeit an der frischen Luft. Auch Übergewicht erhöht die Gefahr eines Vitamin-D3-Defizits. Die Verwendung von Sonnencreme – die durchaus sinnvoll ist, um sich vor Sonnenbrand und Hautkrebs zu schützen – schränkt die Vitamin-D3-Bildung in der Haut zusätzlich ein. Auch einige Medikamente erhöhen den Vitamin-D3-Bedarf des Körpers, zum Beispiel Kortison oder Mittel gegen Bluthochdruck oder Epilepsie. Besonders wichtig ist eine gute Vitamin-D3-Versorgung in der Schwangerschaft und Stillzeit, um die Knochengesundheit von Mutter und Kind zu unterstützen.

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  1. Vitamin D3