Wegbereiter von Immucothel gestorben

Wegbereiter von Immucothel gestorben

Als Urologe hatte sich Karl-Friedrich Klippel besonders dem Harnblasenkarzinom gewidmet. Nun ist er im Alter von 76 Jahren gestorben. Sein Name wird bei der biosyn Arzneimittel GmbH immer in ausgesprochen guter Erinnerung bleiben. Denn der frühere Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. hat das Biotechnologieunternehmen bei der Entwicklung von Immucothel maßgeblich unterstützt und wissenschaftlich begleitet, einem Arzneimittel zur Behandlung des oberflächlichen Harnblasenkarzinoms.

Es ist der zweithäufigste Tumor des Urogenitaltraktes und stellt beim Mann die vierthäufigste Krebserkrankung dar. „Herr Professor Klippel hat die wichtigsten Studien, vor allem auch die Zulassungsstudien mit begleitet und uns wichtige Anregungen gegeben. Somit konnten wir das Thema mit vorantreiben und daraus ist schließlich das entsprechende Arzneimittel entstanden“, würdigte Dr. Thomas Stiefel, geschäftsführender Gesellschafter von biosyn die besonderen Verdienste von Professor Klippel. Nach seiner Facharztausbildung für Urologie in Mainz, Bonn, New York und der Schweiz war er seit 1979 als leitender Oberarzt an der Urologischen Universitätsklinik Mainz und von 1982 bis 2006 als Chefarzt an der Urologischen Klinik des Allgemeinen Krankenhauses in Celle tätig.

Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel