Zink bei Heuschnupfen

Viele Menschen leiden unter Allergien. Auslöser der Beschwerden sind in erster Linie Baum-, Gräser- und Kräuterpollen sowie Tierepithelien, aber auch Schimmelpilzsporen oder Hausstaubmilben. Häufig kommt es im Laufe der Zeit zu einem „Etagenwechsel“: Aus dem lästigen, aber vermeintlich harmlosen Heuschnupfen entwickelt sich ein Asthma. Diese Überempfindlichkeit der Bronchien, die mit Husten, Luftnot und Pfeifgeräuschen beim Atmen einhergeht, ist deutlich belastender und schwieriger zu therapieren als ein „gewöhnlicher“ Heuschnupfen.

Allergien sind eine fehlgeleitete Abwehrreaktion des Körpers, die sich gegen eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt richtet. Beim Kontakt mit dem Allergieauslöser, dem sogenannten Allergen, schüttet das Immunsystem Botenstoffe aus, die Entzündungsreaktionen fördern. Das führt zu den typischen Symptomen wie anschwellende Schleimhäute, Triefschnupfen und gerötete, tränende Augen. Zink ist ein wichtiger Regulator für ein gesundes Gleichgewicht des Immunsystems. Zwar lassen sich Zinkdefizite grundsätzlich durch eine ausgewogene Ernährung ausgleichen. Gute natürliche Zinkquellen sind beispielsweise rotes Fleisch, Käse, Nüsse und Meeresfrüchte. Allerdings ernähren sich viele Menschen einseitig und können dadurch – ohne es zu merken – an einem Zinkmangel leiden.

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